Ansturm auf die Sportvereine

Event der Woche: 2. Tag der Luzerner Sportvereine

Anzeiger Luzern – September 2016
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2500 Kinder haben am Sonntag die Gelegenheit genutzt, verschiedene Sportarten auszuprobieren. Von Karate über Schwingen, Volleyball und Rugby konnten die Kinder sich in 50 Sportarten versuchen.

Bilder: stei

Nachgefragt bei Antonella Bergamin,
Medienverantwortliche, Erfahrungsaustauschgruppe der Sportvereine Luzern

Frau Bergamin, der «Tag der Luzerner Sportvereine» wurde am Sonntag zum zweiten Mal durchgeführt, wie kam es zu diesem Sporttag?

Der Tag ist das Ergebnis aus der Zusammenarbeit von zahlreichen Luzerner Sportvereinen, die sich regelmässig in der Erfahrungsgruppe zusammen austauschen. Thun hat bereits vor uns diesen Tag organisiert und ist auf eine sehr gute Resonanz gestossen, deshalb sahen wir darin eine Chance.

Wie sieht Ihre Bilanz aus?

Es war ein grossartiger Anlass. Es waren deutlich mehr Kinder vor Ort als bei der Erstaustragung. Gemäss den Bändel, die wir verteilt haben, waren es 2500, ich denke aber, dass es eher noch mehr waren. Wir sind an unserem Stand von der Karateschule trotz den 15 Helfern geschwommen. Man konnte gar nicht allen Kindern alles zeigen. Es gab sogar Wartezeiten.

Die Vereine sind ja aber auch Konkurrenten, man wirbt um Nachwuchsspieler…

Das sehen wir nicht ganz so. Es gibt unterschiedliche Typen von Kindern, unterschiedliche Interessen. Daher sind wir davon überzeugt, dass es für jeden Verein Interessenten hat.

Kinder können an so einem Tag gleich mehrere Sportarten schnuppern…

Genau, das ist gerade für die Eltern ein riesiger Vorteil. Denn für sein Kind die richtige Sportart zu finden ist mit einem unglaublichen Aufwand verbunden. Umso mehr, falls die erste besuchte Sportart das Kind doch nicht überzeugt. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Eltern an diesem Tag gleich sehen können, wer hinter den Vereinen steckt. Am Sonntag hatten wir erneut eine sehr gute Stimmung. Die Kinder hatten Freude, und die Eltern waren sehr dankbar, dass es so einen Tag gibt. Wir werden den Anlass nächstes Jahr auf jeden Fall erneut durchführen.

Interview: Marcel Habegger